Sommerkonzertee 2010 in der Blattner-Kapelle

 

Blattnerchor: Do 8. Juli 2010

Seit 1976 treffen sich rund 25 Sängerinnen und Sänger zum gemeinsamen Hobby – dem
Singen. Das Repertoire umfasst kirchliche wie weltliche Lieder.

 

Dirigent: Adrian Amherd

 


 

Hanspeter Oggier, Panflöte, Do 29. Juli 2010

1981 in St.Niklaus (VS) geboren, Ausbildung auf der Panflöte bei verschiedenen Lehrern der
Allgemeinen Musikschule Oberwallis. Ab 1996 erhält er regelmässigen Unterricht bei
Simion Stanciu Syrinx in Genf. Gleichzeitig absolviert er 2001 am Kollegium Spiritus
Sanctus in Brig die Lateinmatura.
Im Herbst 2002 beginnt er beim SMPV das reguläre Studium mit Hauptfach Panflöte in Genf
und Zürich, 2005 erhält er das Lehrdiplom. In den Jahren 2006 und 2007 bereitet er sich bei
Kiyoshi Kasai, Dozent für Querflöte an der Musikakademie Basel, auf das
Konzertdiplom vor, welches er im Februar 2008 mit Auszeichnung abschliesst. Ausserdem
wurde er 2007 zum Preisträger der Kiefer Hablitzel Stiftung gekührt.

 


 

Michael Grube (Violine) und Hilmar Gertschen (Orgel):   Do 5. August 2010

Michael Grube wurde 1954 in Ueberlingen geboren und gilt als einer der großen Geiger
unserer Zeit. Sein sensibles Spiel auf seiner kostbaren Violine aus der Cremoneser Werkstatt
von Niccolo Amati aus dem 17. Jh. hinterlässt einen tiefen Eindruck. Behutsam, fast zaghaft
klingen die ersten Töne auf seiner Geige, ganz sacht, als streife eine Elfe darüber. Sein Spiel ist
introvertiert, tief verinnerlicht – er brilliert mit seiner Pianissimo-Kultur.
Seine Ausbildung erhielt Michael Grube von den legendären Welt-Geigern Prof. Henryxk
Szeryng (Paris, Mexico) und Prof. Max Rostal (Bern). Prof. Dr. Michael Grube lebt in Quito
(Ecuador), sechs Monate im Jahr konzertiert er in ganz Europa.


Hilmar Gertschen erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Anna Kronig in Brig. Nach der
Matura studierte er an der Musikakademie Basel bei Rudolf Scheidegger Orgel und Cembalo.
1984 erhielt er das Lehr-, 1986 das Solistendiplom für Orgel. Bei Bert Matter in Holland sowie
an verschiedenen Meisterkursen, unter anderem bei Guy Bovet und Rudolf Meyer, bildete er
sich im Orgelspiel weiter. Ausserdem erlangte er das Kirchenmusikerdiplom B in Chorleitung
an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern. Es folgte noch ein externes Studium
für Cembalo bei Jan Goverts an der Schola Cantorum Basiliensis.

 

Hilmar Gertschen ist Organist in der Pfarrkirche Naters, sowie Titularorganist der grossen
Orgel in der Kollegiumskirche Brig. An der Allgemeinen Musikschule Oberwallis ist er Lehrer
für Orgel und Musiktheorie und verantwortlich für die nebenamtliche Ausbildung von
Organisten (Organistenausweis). Als Konzertorganist spielt er regelmässig Orgelkonzerte im
In- und Ausland, und er hat mehrere Tonaufnahmen für Rundfunk und Tonträger realisiert.
Beratungen beim Bau neuer Orgeln ergänzen seine vielfältige Tätigkeit als Musiker und Sachverständiger.

 


 

Regula Brugos (Gesang) und Johannes Diederen (Orgel): Do 12. August 2010

Erquicktes Herz, sei voller Freude
Musik für Mezzosopran und Orgel von Telemann, Bach u.a.
Regula Maria Brugos, Mezzosopran, studierte nach einem längeren Spanienaufenthalt
Gesang bei Margrit Conrad-Amberg in Bern. Unter der vokalen Führung des bekannten
Gesangspädagogen Dennis Hall gelangte sie zum Diplom der künstlerischen Reife auf
Musiktheater am Opernstudio Biel. Anschliessend vertiefte sie ihre Theatertechnik bei Carlos
Harmuch an der Schola Cantorum Basiliensis. Bei Irwin Cage erwarb sie umfangreiche
Kenntnisse in der Liedgestaltung. Sie besuchte Meisterkurse zur Erweiterung des Opernfachs bei
Sena Jurinac. Es folgten Engagements am Stadttheater Biel. Für weitere
Bühnenproduktionen war sie in Lausanne und Zürich tätig, um nur einige Stätten ihrer Musiktheateraktivitäten
zu nennen. Daneben pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit unter Dirigenten
wie Mario Venzago, Jost Meier, Daniel Fueter in der Schweiz, sowie in Deutschland, Spanien,
Frankreich und Tschechien. Sie gastierte als Sängerin bei internationalen Festivals in Zypern,
Rumänien, feierte grosse Erfolge mit Opernkonzerten in Mozambique und kürzlich mit dem
Verdi-Requiem in Deutschland.

 

Johannes Diederen, Orgel, lebt und arbeitet als in Deutschland geborener Niederländer in seiner
Tätigkeit als Musikdirektor, Organist und Musikpädagoge seit 1999 im Wallis. Seine Ausbildung
erhielt er in Deutschland und der Schweiz. Nach dem Studium der Musikwissenschaft in
Tübingen schloss er das Dirigierstudium in Basel und Zürich ab und erhielt das Orgeldiplom in
Luzern. Zu seinen vielfältigen Aufgaben als Visper Musikdirektor zählen die Leitung diverser
Chöre und Orchester. Als Musikpädagoge hat er einen Lehrauftrag an der Primarschule und
unterrichtet an der Allgemeinen Musikschule Oberwallis Orgel, Klavier und Chorleitung. Er ist
Hauptorganist der Pfarrei St. Martin Visp und Leiter des regionalen Konzertchores ensemble
da capo und des Frauenoktetts chantElles, die sich beide in der Oberwalliser Kulturszene einen
Namen gemacht haben. Die Förderung der kulturellen Zusammenarbeit in der Region ist ihm ein
wichtiges Anliegen, das durch verschiedenste Projekte immer wieder sichtbar wird.