Klanglandschaften
Blatten, 7. August 2010
Beginn: 16.00 Uhr
Der musikalische Gross-Event ”Klanglandschaften” wiederholt sich dieses Jahr zum dritten Mal. Am 7. August werden an verschiedenen Ecken und Plätzen in und um Blatten Musikgruppen zu entdecken und zu hören sein. Die Palette umfasst die traditionelle und zeitgenössische Volksmusik, den Jodel bis hin zu jazzig-rockigen Klängen. Geograhpische und musikalische Grenzen werden lustvoll überschritten. Alle Gruppen sind, wenn gleich sie auch aktuelle Musik spielen, mit der Ethno- und Volksmusik verwurzelt. Blatten wird zum Schauplatz von Musik zwischen Tradition und Innovation.
Das Publikum kann nachmittags die einzelnen Darbietungen ”erwandern“ und ”erwundern“. Am Abend sind alle Formationen noch einmal auf der gemeinsamen Bühne zu hören.
ifolk
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Fabrice Massy et Hervé Chavanon (Macadam, Quand elle est rousse), Martial Germanier, Jennifer Skolovski et Xavier Moillen (Dr Gilbert, Glen of Guinness), se sont déjà rencontrés maintes fois, depuis une dizaine d‘années, pour des productions communes, sur scène ou dans la rue.
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Samuel Pont a auparavant accompagné Hervé pour ses propres compositions, et également joué de nombreuses fois avec Xavier au sein du groupe “Les Pompistes” (jazz manouche). Ils sont animés de la même passion pour le folk, irlandais ou d’ailleurs, et de l‘envie de la partager sur scène, entre eux et avec le public. A la disparition de Glen of Guinness, Xavier décide de remonter un projet plus „roots“, en acoustique, sans exclure un certain métissage. Après s‘être appelés durant des années simplement „Macadam / Dr Gilbert“, ils poursuivent cette belle collaboration sous le nom de iFolk.
Un groupe à géométrie variable, puisqu’ils peuvent se produire à 3, 4, 5 personnes, ou au complet. Jennifer Skolovski: flûtes à bec, chant, danse; Xavier Moillen: violon, chant, harmonium; Fabrice Massy: flûte traversière et tin whistles; Hervé Chavanon: guitares; Martial Germanier: banjos 4 et 5 cordes; Samuel Pont: contrebasse
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Hujässler
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Die Hujässler, das sind keine Geringeren als Dani Häusler (Klarinette), Markus Flückiger (Schwyzeroergeli), Reto Kamer (Piano) und Sepp Huber (Bass). So frech wie der Name der Formation, so frisch und witzig tönt ihre Musik, ganz im runden, urchigen Innerschwyzer Stil. ”Hujässler“ eben, meinte ein Musikkollege. Das bedeutet so etwas wie „Fienxer“ oder „Schränzer“ oder einfach ”Hudigäggeler“ - wobei sich dieser Ausdruck wohl eher auf die menschliche Seite der Musiker, als auf deren Interpretationsstil bezieht!
Die Hujässler gibt es seit Frühling ‘98. Wer sie noch nie gehört hat, hat etwas verpasst. Denn die vier jungen Musiker beweisen auf lüpfige Art, dass Traditionelles und Urchiges nicht immer eintönig und monoton klingen muss.
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Die Hujässler setzen alles daran, die Volksmusik dem Publikum in all ihren urtümlichen Stimmungen nahe zu bringen - witzig, lustig, spontan, traurig oder melancholisch. Denn nur wenn das Traditionelle in allen Facetten gelebt wird, bleibt es lebendig und setzt sich fort.
Dani Häusler Gilt heute als eine der vielseitigsten Klarinetten-Persönlichkeiten der Schweiz. Schon mit 15 Jahren spielte er in seiner eigenen Musikformation. 1996 schloss Häusler seine Klarinettenausbildung am Konservatorium Luzern ab (Konzertreifediplom mit Auszeichnung).
Mit verschiedensten Musikformationen (Manouches, Pareglish, Hujässler, Hanneli- Musig) spielte er unzählige Tonträger ein und feierte grosse Bühnenerfolge – beispielsweise den Prix Walo in der Sparte Volksmusik (1998). In der Kleintheaterszene wurde er bekannt als Mitwirkender bei Musikprojekten von John Wolf Brennan, Hans Kennel, Corin Curchellas, Christine Lather, Patricia Draeger und Sergej Simbirev. Häuslers stupende Klarinettentechnik, seine grenzenlosen Gestaltunsmöglichkeiten und sein Spielwitz waren auch bei den Theaterleuten Küssnacht (`s gfrornig Härz) sowie im Schauspielhaus Zürich (Marthaler’s Hotel Angst) und Casinotheater Winterthur (Comeback der Geschwister Schmid) zu bewundern.
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apartig
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Sie dudeln, zupfen und juizen, dass es eine reine Freude ist, freuen Sie sich auf die etwas andere, apartige Ländlerkapelle!
Simone Heynen, Klarinette und Jodel; Anselmo Loretan, Klarinette; Regula Meier, Bass; Monika Peter, Klarinette, Bass-Klarinette; Tobias Salzgeber, Örgeli; David Elsig, Hackbrett und Perkussion.
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Das Walliser Volksmusik-Quintett «apartig» (Walliserdeutsch für eigenartig, ausgesucht, speziell) um Tobias Salzgeber wurde im Herbst 2007 gegründet. Freude an der traditionellen Schweizer Musik, Bearbeitungen alter Walliser Weisen, aber auch die Lust an fremden Klängen brachten Simone Heynen (Klarinette und Jodel), Anselmo Loretan (Klarinette), Regula Meier (Bass), Monika Peter (Klarinette, Bass-Klarinette) und Tobias Salzgeber (Örgeli) zusammen. Schnelle Finger, melancholischeTräumereien, Jodel, pulsierende Rhythmen, Traditionelles, Neues, Einheimisches und Auswärtiges gehen Hand in Hand.
Walliser Tradition: Stücke des Natischer Musikers Amadé Salzmann, alte Oberwalliser Tänze, Walliser Lieder, die Vertonung des Gedichtes von Moritz Gertschen («Wie iische Herrgott ds Wallis erschaffu het»). Schweizer Tradition: Schottisch, Polka, Ländler und Co. von bekannten Komponisten wie Domenic Janett, Ueli Mooser, Markus Flückiger. Innovation: eigene Arrangements mit spannenden Kombinationen wie etwa Jodel und Bassklarinette; Klassik im volkstümlichen Gewand.
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GuRuBru
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Schräges, Herzhaftes, In- und Ausländler, Eigenes von urchig bis jazzig vereint das Trio in seinem vielseitigen Repertoire. |
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Matthias Gubler, Saxophon Ist das jetzt irisch, klezmer, free-jazz...? Matthias Gubler wird wegen seinen melodiösen und leidenschaftlichen Ländler-Improvisationen immer wieder gefragt, wo er eingeordnet werden soll. Er bewegt sich mit seinem Sopransaxophon frei in den unterschiedlichsten Stilen und zeigt, dass Volksmelodien seine wahre Musikliebe bedeuten. Als Kind spielte er Blockflöte und Gitarre, entdeckte dann das Saxophon und studierte dieses an der Musikhochschule in Basel. Er spielt Melodienrecycling mit LaMüseMent, eigene Kompositionen und Improvisationen, Volksmusik, Tangos, Klezmer und manchmal klassisches Saxophon mit der basel sinfonietta. Er unterrichtet an der Musikschule Basel Saxophon und leitet dort die Musicool Bigband und die Überschalldüsen.
Stefan Ruppen, Akkordeon Der Musiklehrer, Chorleiter und Jazzpianist ist Gründer und Leiter der Spirit Singers, liebt das Klavier- und Akkordeonspiel, welches die abgetretenen Wege verlässt. Nach der Matura am Kollegium Brig besucht er die Jazz-Schule Bern und studiert Schulmusik am Konservatorium Bern. Später folgt die Ausbildung zum Chorleiter an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik in Luzern. Stefan Ruppen unterrichtet seit 1992 am Kollegium Spiritus Sanctus Brig das Fach Musik. Er ist Mitglied des Oberwalliser Jazzseptetts ”Jazz GmbH”. In seinem Repertoire finden sich die verschiedensten Musikstile, Eigenkreationen sowie Musik aus fremden Kulturräumen. Stefan Ruppen erhält für sein musikalisches Schaffen 1998 den Förderpreis des Kanton Wallis.
Andreas Brunner, Kontrabass Andreas Brunner ist passionierter Kontrabassist. Wenn er nicht gerade in einem grösseren Visper Unternehmen am Experimentieren ist, zupft und streichelt er ausgesprochen liebevoll sein grosses Instrument.
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Di Vento Suoni
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Di Vento Suoni – aus Wind werden Klänge.
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Aus dem Mundstück des Alphorns lockt Bruno Bieri Luftgeflüster, Luftgeräusche. Dazu lässt Sandro Schneebeli kleine instrumentale Blitze aufzucken. Das Alphorn setzt einen Grundton, die Gitarre rankt sich darum, beginnt ein rhythmisches Riff, dem das Alphorn folgt, bis sich das Stück auf dem Höhepunkt der Spannung zusammenbricht.
Divento Suoni – ich werde zu Klang
Bruno Bieri bringt das alpine Instrumentarium in das Duo ein: das Alphorn, die Hang Trommel (eine schweizerische Verwandte der Steel Pan), das Langnauerli – und er singt dazu, so wie man es hierzulande selten hört.Vom dumpfen Grochsen zum Obertongesang lotet er eine weite Palette aus.
Sandro Schneebeli ist der jazzerprobte Gitarrist, virtuos und vielseitig und der kongeniale Partner für Bruno Bieri.
Gemeinsam entwerfen die beiden in Kleinstformation eine reiche, impressionistische, melodiöse Klangwelt.
Di Vento Suoni – aus Geräuschen wird Harmonie.
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